| Küstenlandschaft
Nord
Wurde erst einmal der Anker vor Capo
Galera gelichtet und die Nordrichtung
eingeschlagen passieren wir das
gewaltige Felsmassiv von Punta Giglio
das die Einfahrt zum Naturhafen Porto
Conte kennzeichnet, der auch in der
Antike den römischen Schiffen als
Schutzhafen diente.
Die Unterwasserhöhlen: Falco,
Eispalast, Don Alfredo, schnelles Auge
und der Schnorchel charackterisieren
diese Zone. Haben wir die Bucht Porto
Conte hinter uns gelassen befinden wir
uns direkt unter dem fast 130 Meter
hoch aus dem Meer steil aufragendem
Capo Caccia, das sowohl über als auch
unter Wasser zahllose Schluchten,
Spalten und gigantische Grotten
beherbergt.
Dieser Küstenabschnitt
bietet wohl die zahlreichsten und
faszinierensten Tauchgänge fast aus
schließlich in Grotten und
Unterwasserhöhlen: Madonna, Tunnel,
kleiner Tunnel, Schokoladengrotte, die
Bögen, der Cabirol und der wohl
famoseste Tauchspot überhaupt der
große Tunnel.
Setzen wir unsere Reise Richtung Norden fort können wir nun
vor der “Cala d’Inferno” die schöne
Insel “Foradada” bewundern, die
aufgrund ihrer tektonischen Strucktur
so benannt wurde.
Weiter Richtung
Norden passieren wir die Insel Piana
und die “Baia Barca” interessant für
seine Tauchgänge durch violett
bewachsene Höhlen und Schluchten
und vor allem durch die Überreste einer
um 1500 versenkten Galeere darunter
zahllose Tonfliesen und ein römischer
Bleianker und die Reste einer Kanone.
Die Reise geht weiter nach Argentiera,
einem Kap inmitten des Meeres, das die
Zufahrt zu einem bezaubernden Strand
mit feinem schwarzem Gesteinsgranulat
noch verbirgt. Hier wurde in der
Vergangenheit silberhaltiges Gestein
verladen das in der örtlichen Mine
gefördert wurde. Weiter nördlich treffen
wir auf die Insel Asinara ein
Naturschutz gebiet das förmlich zu
seiner Erkundung einlädt, sowohl über
als auch unter Wasser.
Vor dem
berühmten Strand “la Pelosa” nahe
Stintino vor Anker läßt uns ein für
immer unvergessliches Panorama
genießen. |
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Süd
Capo Galera hinter uns navigieren wir
Richtung Bosa längs einer relativ
linearen Küstentopografie bis etwa
Capo Maragiu.
Einige küsten - entfernte
Untiefen die teilweise bis 7 Meter unter
die Wasseroberfläche reichen
garantieren äußerst faszinierende
Tauchgänge bis 40 Meter und darüber
hinaus.
An der Mündung des Flusses
Temo, des einzig beschiffbaren auf
Sardinien, werden wir eingeladen das
malerische Städchen Bosa zu
bestaunen, das von einem Hügel
dominiert wird auf dem sich die Reste
eines Schlosses befinden, das etwa um
1100 von den Adeligen der Malaspina
erbaut wurde. Weiter südlich treffen
wir auf einige aus dem Meer
auftauchende Felsformationen die
“Corona Niedda” genannt werden.
Auch hier ein guter Platz für
interessante Tauchgänge.
Danach der berühmte “Puntillione” ein
Monolit aus Fels der aus über 40
Metern bis auf 20 empor ragt.
Nach
etwa 2 weiteren Navigationsstunden
kommen wir zur Insel “Mal di Ventre”
ein unglaublicher Nationalpark der von
Schildkröten und vielerlei seltenen
Vogelarten bewohnt wird. Haben wir
erst den Anker in der “Bucht der
Hirten” geworfen kommen wir uns vor
wie in einem Maledivenatoll mit
puderzuckerfeinem Sand und
kristallklarem Wasser.
Hier in der Umgebung der Insel
erwarten uns außergewöhnlich
ursprüngliche Tauchgründe. Nachdem
wir den Golf von Oristano hinter uns
gelassen haben erreichen wir Capo
Frasca und den “Torre dei Corsari” wo
wir die majestätischen Dünen von Pistis
bewundern können.
Nun sind wir an der “grünen Küste”
Costa Verde angekommen, verlassen
und ursprünglich, wo wir auch nach
Buggeru gelangen, einer Ansiedlung
des vergangenen Jahrhunderts das sich
an eine hohe Felswand steil zum Meer
abfallend schmiegt.
Erneut weden wir von einem aus dem
Meer ragendem Felsmonument
überrascht dem “Zuckerhut” ein
weiterer geeigneter Ort für unsere
Unterwasserexcursionen.
Hier sind wir nur noch wenige
Augenblicke von den Inseln San Pietro
und Sant Antioco entfernt wo heute
noch die Überreste erster phönizischer
Ansiedlungen zusehen sind.
Überflüssig zu sagen, daß rund um die
beiden Inseln die besten Tauchgründe
nahezu vor unserer Tür besser gesagt
vor unserem Bug liegen. |